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Der nachfolgend dargestellte Text wurde in WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Herzschrittmacher/Herzrhythmusstörungen  publizierten Text auch hier abrufen.   Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.

 

 

 

 

 



   

 

Herzschrittmacher - Hightech im Dienste der Gesundheit

 

Das Wirkprinzip der modernen Herzschrittmacherist einfach zu verstehen: im Normalfall schlägt das Herz in der Frequenz, die ein im rechten Herzvorhof liegender Nervenknoten - der sog. Sinusknoten - vorgibt. Normalerweise wird dieser elektrische Impuls aus dem Herzvorhof auf die Herzkammer übergeleitet. Diese Überleitung des elektrischen Impulses kann auf Grund unterschiedlicher organischer Ursachen gestört sein. Liegt eine derartige Störung vor, so schlägt das Herz nur mit einem "Ersatzrhythmus", der meist deutlich langsamer ist, als der ursprünglich vom Sinusknoten vorgegebene Herzrhythmus.

Ist die Herzfrequenz zu langsam - die Ärzte sprechen von einer "Bradykardie" - wird heute oft ein Herzschrittmacher eingesetzt, der das Herz im Bedarfsfall stimuliert und für einen ausreichend schnellen Herzschlag sorgt.

Die heute eingesetzten Herzschrittmachersind kleine Computer, die den Herzmuskel über eine oder mehrere Elektroden elektrisch aktivieren. Über diese Elektroden empfängt der Computer auch Signale, die das Herz immer dann abgibt, wenn es von selbst schlägt. Durch diese Rückkopplung wird verhindert, dass der Schrittmacher einen elektrischen Impuls abgibt, wenn das Herz selbst schlägt und daher keine Stimulation benötigt.
Andernfalls gewährleistet der Herzschrittmacher, dass das Herz in einer ausreichenden Frequenz pro Minute schlägt und somit in der Lage ist, genügend sauerstoffreiches, arterielles Blut in den Kreislauf zu pumpen. Die Zahl der Herzschläge pro Minute kann dem Herzschrittmacher von außen - durch die unversehrte Haut - einprogrammiert werden. 

Innovative Telemedizin

Eine interessante Entwicklung bahnt sich mit der sog. Telemedizin an. Biologische Parameter wie beispielsweise EKG-Aufzeichnungen werden mit Hilfe modernster Kommunikationstechnik übertragen. Ein rund um die Uhr dienstbereites und mit Ärzten sowie qualifiziertem medizinischem Assistenzpersonal besetztes medizinisches Service Center ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt aller telemedizinischen Dienstleistungen.

 

 

 

 

 

Aktuelle Informationen zum Thema
Herz-Kreislauferkrankungen -
Schwerpunkt Herzrhythmusstörungen und Schrittmacherversorgung

 

     
     
     
     
 

Herzrhythmusstörungen - Angst schlägt mit
Nach Implantation eines
Herzschrittmachers beginnt ein neues Leben. Das kann aber für den Patienten durchaus auch Tücken haben. mehr lesen

Quelle: Medizin-Journalisten-Stammtisch, eine werbende Informations-Veranstaltung des Unternehmens Biotronik, München 2011

 

 

 
 
RUB-Forscher entlarven die Grundlagen erblicher Herzrhythmusstörungen. Wie Stress das Herz aus dem Takt bringt. Mutierte Ionenkanäle lassen sich nicht richtig steuern. mehr
Quelle: Presse-information
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung

 
 
MHH-Kardiologen halten Herzen im Takt:  Deutschlandweit erster Zweikammerdefibrillator der neuesten Generation implantiert. mehr
Quelle: Presse-Information
MH Hannover

 
 
Herzschrittmacher:  Eine "Sensation" wird 50
1958 wurde der erste Herzschrittmacher implantiert - ein Meilenstein in der Geschichte der Medizin. mehr

Quelle: Presse-Information
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung

 
 
Implantierbare Defibrillatoren (Defis) gegen plötzlichen Herztod: Nicht nur wirksam, sondern auch kosteneffektiv. mehr 
Quelle: Presse-Information Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung
 
     



 

 

 

 

 
Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) :
Die Herzmuskelschwäche wird in der breiten Öffentlichkeit in ihrer Bedeutung als "Volkskrankheit" stark unterschätzt. Ein praktisches Problem liegt derzeit noch darin begründet, dass Diagnose- und  Therapiefortschritte nur unvollständig und sehr langsam Einzug in die ärztliche Alltagspraxis nehmen. Viele Ärzte wenden noch Diagnose- und Therapieverfahren an, die längst nicht mehr zeitgemäß sind.
Aus diesem Grund hat das renommierte Fachblatt BMJ (British Medical Journal) kürzlich mehrere Artikel publiziert, die den mit Herzinsuffizienz befassten Ärzten Ratschläge in Form von Leitlinien an die Hand gibt, die eine optimierte Behandlung  ermöglichen. mehr

Quelle: Presse-Information Abstract Fachblatt   British Medical Journal

 

Cholesterin-Panik: mäßiger Eierkonsum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko offenbar nicht. Bei besonders  gesundheitsbewussten Menschen gelten Eier schon seit langer Zeit als gefährliche "Cholesterin-Schleuder" und werden daher von diesen völlig aus der Diät verbannt. Dabei scheint es sich aber um eine übertriebene Schutz-Maßnahme zu handeln, die möglicherweise nur bei Zuckerkranken Sinn macht. mehr

Quelle: Abstract Fachblatt American Journal of Clinical Nutrition

 

 

Obst ist nicht durch Tabletten zu ersetzen: Multivitamin-Tabletten können eventuell sogar das Sterberisiko erhöhen: Antioxydatien wie die Vitamine A, Beta-Karotin, C , E und Selen werden weltweit von Millionen von Menschen in der Hoffnung eingenommen mit dieser Maßnahme ihre Gesundheit zu verbessern, bzw. ihr Leben zu verlängern. Jetzt bewies eine in Dänemark und Italien erarbeitete  Studie , dass diese weit verbreiteten Hoffnungen offenbar auf unbegründeten Vorurteilen basieren und somit nicht berechtigt sind.
Ganz im Gegenteil. 
mehr

Quelle: Abstract
und im Fachblatt Journal of the American Medical Association (JAMA)

 

 

Herzinfarkt Prophylaxe: Ist ASS (ASS= Azetylsalizylsäure) doch nicht für die Herzinfarkt-Vorbeugung geeignet? In den Jahren 2000-2003 erlitten in Finnland  33.309 Personen einem ersten Herzinfarkt. Jetzt zeigt eine wissenschaftliche Analyse dieser Patientengruppe, dass die Einnahme von Medikamenten, die wie das Aspirin  zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (= NSAR) gehören, wider Erwarten nicht vor Herzinfarkten schützt. mehr 
Quelle: Abstract European  Heart Journal

 

 

Jeder Kontakt zu Tabakrauch erhöht das Herzinfarktrisiko
Eine weltweit in 52 Ländern durchgeführte Studie erbrachte den Beweis dafür, daß jeder Kontakt mit Tabakrauch das Risiko für Herzinfarkte stark erhöht. Das gilt beispielsweise auch für die Nutzung von Wasserpfeifen sowie für Pa
ssivrauchen. Die Wissenschaftler konnten beweisen, daß das Herzinfarktrisiko direkt abhängig ist von der Zahl der täglich gerauchten Zigaretten. mehr

Quelle: Presse-Information Fachblatt The Lancet

 


  

Herzinfarkt Prophylaxe: Überlegungen zur Statistik in der Heart Protection Study (HPS) - Nachrechnen ist angezeigt !
von Dr. med. Karlheinz Bayer
 mehr

 

 

Herzinfarkt Prophylaxe und Statine: Zum Kosten-Nutzen-Verhältnis von Cholesterinsenkern in der kardialen Prävention und über den Umgang mit Zahlen in den großen Lipidstudien. 
von Dr. med. Karlheinz Bayer
mehr

 

 

Diskussionspapier zu  „a strategy to reduce cardiovascular disease by more than 80%“ aus dem BMJ vom 28.Juni 2003
von Dr. med. Karlheinz Bayer
  mehr 

 

 

Erster Herzstimulator mit von außen aufladbarem Akku implantiert
Den weltweit ersten Herstimulator mit einem Akku, der per Induktion von außen wieder aufladbar ist, haben die Ärzte der RUB-Klinik für Kardiologie in den BG-Kliniken Bergmannsheil am 24. März 2004 im Rahmen einer internationalen Studie implantiert. Die Patienten schlüpfen alle zwei Wochen für zwei Stunden in eine Ladejacke. Weitere Studienteilnehmer werden noch gesucht.
mehr

Quelle:  RUB-Klinik für Kardiologie in den BG-Kliniken Bergmannsheil

 

 

Wie finde ich die beste für mich geeignete Klinik

Wer akut einen Herzinfarkt erleidet, sieht sich oft mit der Frage konfrontiert „Wie finde ich die beste für mich geeignete Klinik?“.  Die Antwort fällt nicht leicht, da es in Deutschland keine offiziellen Leistungsvergleiche gibt, die sich leicht praktisch nutzen lassen.  Das ärztliche Standesrecht verbietet viele Formen der Werbung und verhindert so jegliche Transparenz. Das im Spiegel Verlag erscheinende manager magazin hat daher eine online Datenbank der besten Kliniken zusammengestellt, die für die Behandlung der genannten Krankheitsgruppen besonders gut geeignet sind.

Die detaillierte Analyse und weitere Hintergründe zu der Exklusiv-Studie wurde im manager magazin (Ausgabe 2/2003 und Ausgabe 3/2003) veröffentlicht. Über 200 kardiologische, kardiochirurgische und onkologische Abteilungen, wurden von Betriebsärzten und Patienten-Organisationen, von neutralen Experten und Forschungsinstitutionen, von anderen Studien und einer privaten Krankenversicherung empfohlen.

Für alle genannten Kliniken - so das manager magazin - gilt: Sie bieten exzellente Medizin, ihre Betreuung genießt - auch unter Patienten - den besten Ruf.
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Die antioxydativ wirkenden Vitamine A und E können Herzerkrankungen doch nicht verhindern
Die angesehene Medizin-Fachzeitung The Lancet räumt jetzt mit einem weiteren weit verbreiteten Vorurteil auf, das besagte, dass die antioxydativ wirkenden Vitamine A und E die Entwicklung einer Arteriosklerose verlangsamen und so der Entstehung von Herzinfarkten vorbeugen.
mehr

Quelle: Presse-Information Fachblatt The Lancet

 

 

Herzinfarkt Vorbeugung: Eine aus verschiedenen Wirkstoffen zusammengesetzte "Polypill" bzw. "Multipill" könnte nach Meinung hochrangiger medizinischer Experten  die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle um über 80% vermindern.
mehr

Quelle: Presse-Information Fachblatt British Medical Journal

 

 

 

 

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Seelische Belastungen bei Krebs
Was tun, um mit dieser Krisensituation fertig zu werden?

 

Krebspatienten und ihre Angehörigen leiden unter  kaum erträglichen seelischen Belastungen. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie sie mit diesem Problem im Alltag umgehen. Um mehr über die geistig-seelischen Aspekte der Krankheitsbewältigung zu erfahren, wird nun an der Pädagogischen Hochschule Freiburg eine Studie durchgeführt, die sich mit der Frage beschäftigt, wie die betroffenen Menschen ihrer Krebserkrankung umgehen und welche eigenen Möglichkeiten sie hierzu nutzen konnten. Als Grundlage für diese wichtige Studie dient ein online-Fragebogen.  KrebspatientInnen werden von der Autorin Anna-Katharina Burkhardt dazu ermutigt, diesen anonymisierten Fragebogen hier auszufüllen.

 

     
 


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